Hellwach Narkolepsie erkennen UCB

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Narkolepsie und Reisen

Fremde Länder und andere Kulturen kennenlernen und unterwegs etwas erleben – auch für viele Menschen mit Narkolepsie bedeutet Verreisen ein unverzichtbares Stück Lebensqualität. Bei Narkolepsie ist das A und O für eine gelungene Reise eine gute Planung.

Ganz egal, wohin die Reise geht: Wer mit einer vertrauten Person verreist, hat es oftmals leichter. Viele Narkolepsie-Patienten fühlen sich mit einem Reisepartner oder in einer Gruppe besser aufgehoben. Für Alleinreisende gibt es an vielen Flughäfen oder Bahnhöfen Unterstützung. So stehen beispielsweise Begleiter oder Rollstühle zur Verfügung. Sie helfen dabei, Aufregung und Anstrengung und damit Kataplexien, zu vermeiden. Wer mit der Bahn verreist, kann sich von Mitreisenden oder vom Schaffner am Zielbahnhof wecken lassen. Und wer fürchtet, in der Wartehalle einzuschlafen und es erst gar nicht rechtzeitig in den Zug oder in das Flugzeug zu schaffen, kann das Personal um Unterstützung bitten. Zeiten, in denen man möglichst ausgeruht ist, machen die Reise angenehmer.

Narkolepsie und Reisen

Patientenpass für den Notfall

Ein Notfallpass mit Angaben zur Erkrankung und Medikamentendosierung beruhigt nicht nur die Nerven, sondern kann auch im Fall der Fälle eine schnelle und richtige Behandlung erleichtern.

Keine Überraschungen am Zoll

Viele Arzneimittel, die bei Narkolepsie eingesetzt werden, fallen unter das Betäubungsmittelgesetz. Sie dürfen deshalb nicht ohne weiteres transportiert werden. Wer mit dem Flugzeug verreist, sollte zusätzlich darauf achten, flüssige Medikamente nur in Originalverpackungen zu transportieren.

Für Reisen in europäische Länder, die das Schengener Abkommen unterzeichnet haben, gelten einfache Regularien: Bei Reisen bis zu 30 Tagen stellt der behandelnde Arzt für den mitgeführten Bedarf eine Bescheinigung aus, die von der zuständigen Landesgesundheitsbehörde beglaubigt werden muss. Ist ein längerer Aufenthalt geplant, sollte man sich im Vorfeld über die Möglichkeiten informieren, das entsprechende Medikament vor Ort zu bekommen.

Weitere Informationen sowie Vorlagen für die Bescheinigungen und Übersichten über die zuständigen Landesbehörden sind auf der Internet-Seite des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Reisen außerhalb des Schengen-Raums

Für Reisen außerhalb des Schengen-Raums gibt es keine einheitlichen Regelungen. Die Bundesopiumstelle rät, sich eine mehrsprachige ärztliche Bescheinigung ausstellen zu lassen. Diese sollte Angaben zu Einzel- und Tagesdosierungen, Wirkstoffbezeichnung und Dauer der Reise enthalten. Das beglaubigte Dokument sollte man bei der Reise stets dabei haben. Allerdings ist die Bescheinigung keine Garantie für eine ungehinderte Einreise, denn in einigen Ländern ist die Mitnahme von Betäubungsmitteln untersagt. Daher empfiehlt die Bundesopiumstelle, sich vor der Reise bei der jeweiligen diplomatischen Vertretung nach den geltenden rechtlichen Bestimmungen zu erkundigen. Über die Internet-Seite des Auswärtigen Amts gibt es Länderinformationen und die Adresse der entsprechenden Botschaft in Deutschland.  Hier können die Vorgaben der einzelnen Länder angefragt werden.

Musterbescheinigung zum Download

Musterbescheinigung für Reisen innerhalb des Schengen-Raums sind hier  www.bfarm.de zu finden.

Informationen für Reisen außerhalb des Schengen-Raums gibt die Website des International Narcotics Control Board (INCB).

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