Hellwach Narkolepsie erkennen UCB

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Narkolepsie und Rente und Rechte

Eine Rente wegen voller oder teilweiser Erwerbsminderung (§ 43 SGB VI) kann auch bei einer Narkolepsie-Erkrankung gerechtfertigt sein, wenn die Symptomatik sehr stark ausgeprägt ist. Das ist etwa dann der Fall, wenn der Patient wegen seiner Krankheit auf nicht absehbare Zeit außerstande ist, unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes erwerbstätig zu sein.

Narkolepsie und Rente

Stufen der Erwerbsminderung

Kann der Patient noch keine drei Stunden arbeitstäglich erwerbstätig sein, dann ist er voll erwerbsgemindert. Liegt die arbeitstägliche Erwerbsfähigkeit über drei, aber unter sechs Stunden, dann ist die Erwerbsfähigkeit teilweise gemindert (www.deutsche-rentenversicherung.de).

Es kann sein, dass ein von der Narkolepsie schwer betroffener Patient über den Tag verteilt durchaus mehr als drei oder vielleicht auch mehr als sechs Stunden erwerbstätig sein könnte, wenn er seine Arbeitskraft nach seinem Schlafbedürfnis richten kann; Wenn er z.B.  nach zwei Stunden Arbeit eine Schlafpause von einer Stunde einlegen kann. Es ist jedoch keinem Arbeitgeber zuzumuten, sich auf solche betriebsunüblichen Pausen einzulassen.

Kostenlose Beförderung und Begleitpersonen

Sind bei einem Narkolepsie-Patienten die Kataplexien sehr stark ausgeprägt, etwa wenn die gesamte Haltungsmuskulatur versagt und der Patient plötzlich zu Boden sinkt, kann als Nachteilsausgleich das Merkzeichen „G" zuerkannt werden. Das bedeutet, dass der Betroffene in seiner Bewegungsfähigkeit im Straßenverkehr erheblich beeinträchtigt ist, weil er wegen der Stürze sich und auch andere gefährden kann. Das Merkzeichen „G" kommt erst bei einem Grad der Behinderung (GdB)von 70 und einer „mittleren Anfallshäufigkeit" in Betracht, also wenn es wöchentlich mehrfach zu diesen schweren Kataplexien kommt; außerdem müssen die Kataplexien überwiegend tagsüber auftreten. Wer das Merkzeichen „G" hat, hat Anspruch auf kostenlose Beförderung im öffentlichen Personennahverkehr, wenn er sich eine Wertmarke besorgt, die 72 € im Jahr kostet (www.einfach-teilhaben.de).

Ist wegen der Narkolepsie das Merkzeichen „G" zuerkannt worden, kommt auch das Merkzeichen „B" in Betracht. Das bedeutet, dass die Notwendigkeit einer Begleitperson nachgewiesen ist. Der behinderte Mensch ist dann berechtigt, in öffentlichen Verkehrsmitteln eine Begleitperson kostenlos mitzunehmen.

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