Hellwach Narkolepsie erkennen UCB

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Was ist Narkolepsie?

Narkolepsie ist eine seltene, lebenslang andauernde neurologische Erkrankung, die zu einer Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus führt und  sich durch eine übermäßige Tagesschläfrigkeit auszeichnet .106, 107, 109, 71

Sie wird im Volksmund als „Schlafkrankheit“ und „Schlummersucht“ bezeichnet. Der Begriff Narkolepsie stammt aus der griechischen Sprache. „Narkos“ bedeutet Schlaf bzw. „narke“ Erstarrung, Krampf oder Lähmung. „Lepsis“ bedeutet annehmen oder empfangen. Narkolepsie könnte man demnach frei mit „von Schläfrigkeit ergriffen“ übersetzen.111, 113

Fakten zur Narkolepsie

  • Die ersten Symptome der Narkolepsie zeigen sich vorwiegend im Alter zwischen 15 und 30 Jahren. Die Erkrankung kann jedoch auch im Kindesalter oder im späteren Erwachsenenalter in Erscheinung treten.105, 69
  • Auffälligstes Merkmal einer Narkolepsie ist die Tagesschläfrigkeit, die sich durch chronische Müdigkeit sowie in schweren Fällen durch Einschlafattacken zu jeder Tageszeit und in den außergewöhnlichsten Situationen zeigen kann.69, 111
  • Eine Narkolepsie-Erkrankung beeinträchtigt die allgemeine Lebenserwartung nicht71; allerdings kann die Lebensqualität vieler Betroffener erheblich eingeschränkt sein.69, 110, 111, 71
Was ist Narkolepsie

Narkolepsie – eine organische Erkrankung

Narkolepsie ist eine organische Erkrankung. Das bedeutet, sie hat eine körperliche Ursache und ist nicht im landläufigen Sinn einfach nur (und dabei oft abwertend gemeint) psychisch bedingt. Man sollte Betroffenen daher keine Vorwürfe machen oder sie gar als „Schlaftablette“ bzw. als „träge“ oder „lahm“ abstempeln. Wer an Narkolepsie leidet, ist vielmehr unfähig, sich gegen den Schlaf zu wehren. Plötzliches Einschlafen sowie regelrechte Schlafattacken am Tage sind demnach keine Zeichen mangelnden Interesses, Gleichgültigkeit oder Faulheit. Diese und andere „schillernde“ Narkolepsie-Symptome sind krankheitsbedingt.108, 112, 103, 104

  1. Geisler P: Hypersomnie, Narkolepsie und Tagesmüdigkeit. UNI-MED Verlag AG, Bremen, 1. Aufl. 2009
  2. Mayer G: Narkolepsie - Taschenatlas spezial. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2006
  3. Richmond S: Herz in Tränen. Der schwere Leidensweg eines narkolepsiekranken Kindes. Reinhold Kolb Verlag, Mannheim 2006
  4. Schäfer S: Die "Schlafkrankheit" Narkolepsie. Ein Erfahrungsbericht über Lachschlag, Schrecklähmung und Pennen in Pappkartons. Verlag Freies Geistesleben. Stuttgart, 1. Aufl. 1998
  5. Dahmen N.: Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie der Tagesschläfrigkeit. UNI-MED Verlag AG, Bremen, 1. Aufl. 2006
  6. DGN - Deutsche Gesellschaft für Neurologie: Leitlinien Si, Schlafstörungen - Narkolepsie, hrsg. von der Kommission "Leitlinien" der DGN (federführend C. Gerloff). Thieme Verlag, Stuttgart 2012
  7. DGSM - Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin: S3-Leitlinie. Nichterholsamer Schlaf/Schlafstörungen" (hrsg. von G. Mayer & T. Penzel). Somnologie 13 (2009) Suppl. 1, S. 4-38; 84-94
  8. DNG - Deutsche Narkolepsie-Gesellschaft e.v. (Hrsg.): Narkolepsie. Eine Information für Patienten, Angehörige und Ärzte. 1. Aufl. 9-2005; aktualisierte Aufl. 6-2007
  9. ICSD - The International Classification of Sieep Disorders. Diagnostic and Coding Manual. American Academy of Sleep Medicine, Westchester IL, 2. Auf!. 2005, S. 79-94
  10. Kraemer S: Psychosoziale Folgen, Krankheitsbewältigung und nichtmedikamentöse Therapie der Narkolepsie. In: Mayer G, Pollmächer T (Hrsg.): Narkolepsie - Neue Chancen in Diagnostik & Therapie. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2007, S. 47-52
  11. Mayer G: Narkolepsie. Genetik - Immungenetik - Motorische Störungen. Blackwell Wissenschafts-Verlag, Berlin, Wien 2000
  12. Mayer G & Weeß H-G (Hrsg.): Narkolepsie - Patientenratgeber der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM). Letzte Änderung: 21.10.2011. Online-Version unter http://www.dgsm.de
  13. PONS Kompaktwörterbuch Neugriechisch. Ernst Klett Sprachen, Stuttgart 2004
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