Narkolepsie und Narkose

Eine zahnärztliche Behandlung, eine aufwändige Untersuchung oder eine Operation sind für jeden mit Aufregung verbunden. Gerade dann, wenn eine Lokalanästhesie oder eine Vollnarkose vorgesehen ist. Bei Menschen mit Narkolepsie können solche Situationen leicht Symptome (z.B. Kataplexien) auslösen. Zudem muss geklärt werden, wie die Medikamente rund um die geplante Behandlung eingenommen werden sollen. Bei ambulanten oder stationären diagnostischen oder operativen Eingriffen ist es deshalb wichtig, den behandelnden Arzt vorher über die Narkolepsie zu informieren.

Bei der Planung Narkolepsie ansprechen

Sprechen Sie im Aufklärungsgespräch mit dem Arzt offen über Ihre Erkrankung. Damit er den Eingriff gut planen kann, benötigt er einige Informationen über die Narkolepsie und ihre Behandlung. Welche Narkolepsie-Symptome treten auf? Liegt zusätzlich ein Restless Legs Syndrom vor? Wichtig ist es für den Arzt zu erfahren, welche Narkolepsie-Medikamente eingenommen werden und ob Allergien oder Medikamentenunverträglichkeiten vorliegen. Wie Sie die Medikamente zur Behandlung der Narkolepsie rund um den Eingriff nehmen sollen, wird der Arzt genau mit Ihnen absprechen. 
Nähere Informationen rund um das Thema bietet die Broschüre „Narkolepsie und Narkose“ der Deutschen Narkolepsie-Gesellschaft. Sie kann hier kostenfrei heruntergeladen werden. Überreichen Sie das Faltblatt Ihrem Arzt im Aufklärungsgespräch, dann kann es ihm als Gedächtnisstütze dienen. So sind Sie sicher, dass der Arzt von Ihrer Erkrankung weiß und wichtige Informationen bekommt, die für Ihre Behandlung wichtig sind.