Narkolepsie und Fitness

Eine aktuelle Studie zeigt, dass die maximale Sauerstoffaufnahme bei Narkolepsie-Patienten niedriger ist als bei gesunden Menschen.196 Doch was bedeutet das? Der Messwert gibt Auskunft über die maximale Menge an Sauerstoff die, über die Lunge eingeatmet, ins Blut aufgenommen und im Muskel genutzt wird. Sie kann daher zur Bewertung der Ausdauerleistungsfähigkeit herangezogen werden und ist umso höher, je besser der Trainingszustand ist. Narkolepsie-Patienten besitzen also den Studienergebnissen zufolge eine geringere körperliche Fitness und sind schneller erschöpft.196

Narkolepsie und Uhrengene

Uhrengene sind Gene, die bei Menschen und Tieren Schlafen und Wachsein regulieren. Sie bestimmen den Rhythmus unserer inneren biologischen Uhr und sind mitverantwortlich dafür, ob wir zu den Frühaufstehern oder den Nachteulen gehören. Aber auch bei der Narkolepsie sind sie beteiligt, wie neuere Untersuchungen zeigen.

Wenig Schlaf – viel Hunger: Warum eine zu kurze Nacht zu Übergewicht führen kann

Wir haben es ja geahnt: Schlafmangel macht dick! Wer abends zu spät ins Bett geht, riskiert mit nächtlichen Ausflügen zum Kühlschrank und kleinen Mitternachtssnacks, dass der Energiehaushalt Kopf steht. Eine aktuelle Studie von amerikanischen Wissenschaftlern der University of Colorado belegt nun offiziell: Wenig Schlaf steht in direktem Zusammenhang mit einer Gewichtszunahme.

Geräuschmassage verbessert Tiefschlaf und Gedächtnis

Im Rhythmus der Hirnaktivität: Bestimmte Töne verbessern Tiefschlaf und Gedächtnis

Wie man heute weiß, spielt die Tiefschlafphase für die Speicherung von Gedächtnisinhalten eine wichtige Rolle. Wissenschaftler haben jetzt eine Möglichkeit gefunden, diesen Mechanismus zu verstärken: Spielt man Schlafenden synchron zum Rhythmus der sogenannten langsamen Hirnwellen, die kennzeichnend für die Tiefschlafphase sind, spezielle Tonfrequenzen vor, wirkt sich das nicht nur positiv auf den Schlaf sondern auch auf das Gedächtnis aus.

„Big Brother“ im Zoo – Die Schlaf-Position von Giraffen verrät ihr Wohlbefinden

Nicht nur Menschen, sondern auch Tiere reagieren empfindlich auf Stress. Um das Wohlbefinden von Zootieren zu beurteilen, untersuchte Dr. Florian Sicks, Kurator für Säugetiere im Tierpark Berlin, den REM-Schlaf – die Schlafphase bei der man am meisten träumt – von Giraffen per Videoaufnahme. Der REM-Schlaf gilt als hilfreiche Einflussgröße zur Messung der Stressbelastung.

„Mars 500“: Raumfahren macht müde

Müdigkeit spielt im All eine große Rolle. Denn mit zunehmendem Aufenthalt im Weltraum steigen unter anderem Schlafprobleme und Antriebslosigkeit an. Das ergab die Simulation einer 520-tägigen Mars-Mission.

  1. Vortrag Sonka, K.; 5th European Narcolepsy Network, Narcolepsy Congress. 2014