Narkolepsie und Partnerschaft

Jede chronische Krankheit beeinflusst auch das Privatleben. So können sich Narkolepsie-Symptome aufgrund von starker Müdigkeit, Depression, Kataplexien oder Medikamenten negativ auf  die Sexualität auswirken. Dies kann eine Partnerschaft beeinträchtigen. Daher ist es ratsam, Probleme mit dem Partner, aber auch mit dem behandelnden Arzt, zu besprechen. Tauchen aufgrund eines neuen Medikamentes oder einer Dosisänderung des bisherigen Medikamentes Schwierigkeiten auf, ist es ebenfalls wichtig, dies anzusprechen.69 110 126 71 118

Gemeinsam nach Lösungen suchen

Müdigkeit und das unwillkürliche Einschlafen kann in einer Partnerschaft und in der Familie häufig als Missachtung oder Desinteresse missverstanden werden. Deshalb ist es besonders wichtig, Missverständnisse auszuräumen. Kommunikation ist hierbei unabdingbar. Mit dem Partner lässt es sich besser nach einer Lösung suchen. Zudem ist auch das Gespräch mit anderen Betroffenen, etwa in einer Selbsthilfegruppe, hilfreich.

  1. Geisler P: Hypersomnie, Narkolepsie und Tagesmüdigkeit. UNI-MED Verlag AG, Bremen, 1. Aufl. 2009

  1. Mayer G: Narkolepsie - Taschenatlas spezial. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2006

  1. Kraemer S: Psychosoziale Folgen, Krankheitsbewältigung und nichtmedikamentöse Therapie der Narkolepsie. In: Mayer G, Pollmächer T (Hrsg.): Narkolepsie - Neue Chancen in Diagnostik & Therapie. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2007, S. 47-52

  1. Shneerson JM: Sleep Medicine. A guide to sleep and its disorders. Blackwell Publ. Ud., 2. Aufl. 2005, S.125-160

  1. Mayer G: Narkolepsie. Genetik - Immungenetik - Motorische Störungen. Blackwell Wissenschafts-Verlag, Berlin, Wien 2000