Aufnahmegespräch bei Narkolepsie

Zunächst erfolgt die Anamnese. Der Arzt spricht dabei mit dem Patienten über dessen Krankengeschichte und über aktuelle körperliche und psychische Beschwerden. Dabei ist es hilfreich, wenn auch Familienangehörige befragt werden können. Sie können manche der Symptome, die den Betroffenen oft nicht als ungewöhnlich oder krankhaft erscheinen, besser beschreiben.71

Der Arzt fragt auch nach der Einnahme von Medikamenten, Drogen und Alkohol.

Zur Erfassung der Schläfrigkeit werden hier u.a. Fragebögen, wie die Epworth-Sleeping-Scale (ESS) in deutscher Übersetzung eingesetzt.108 69 114 71 Darin gibt der Patient an, wie hoch sein Einschlafrisiko in acht verschiedenen Situationen ist. Aus dem Ergebnis lässt sich auf das Ausmaß der Tagesschläfrigkeit schließen. 

  1. Geisler P: Hypersomnie, Narkolepsie und Tagesmüdigkeit. UNI-MED Verlag AG, Bremen, 1. Aufl. 2009

  1. Mayer G: Narkolepsie - Taschenatlas spezial. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2006

  1. DNG - Deutsche Narkolepsie-Gesellschaft e.v. (Hrsg.): Narkolepsie. Eine Information für Patienten, Angehörige und Ärzte. 1. Aufl. 9-2005; aktualisierte Aufl. 6-2007

  1. Geisler P: Klinisches Bild, Diagnostik und Differenzialdiagnose. In: Mayer G, Pollmächer T (Hrsg.): Narkolepsie – Neue Chancen in Diagnostik & Therapie. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2007, S. 1-15